Neuseeland und Australien

Radeln am anderen Ende der Welt, oder was sonst alles in die Hose gehtů

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Mittwoch 25.02.: Mt. Maunganui - Whakatane

Mittwoch 25.02.: Mt. Maunganui - Whakatane

Nach einer stürmischen Nacht werde ich früh wach. Es ist noch verdammt kühl. Ich radele bald los und lasse Mt. Maunganui hinter mir. Zunächst muss ich noch ein Stück auf dem Highway 2 fahren. Das Land ist platt, es dominieren Weiden und einige Obstplantagen. Eine Riesenkiwi am Straßenrand gibt einen unübersehbaren Hinweis darauf, womit man hier sein Geld verdient.

Kurz hinter Te Puke verlasse ich die Hauptstrasse und es wird gleich bedeutend ruhiger. Interessant ist der Abschnitt ab Otamarakau. In unmittelbarer Nähe des Meeres führt die Strasse kilometerlang schnurgerade unterhalb einer hohen Kalksteinklippe mit bizarren Felsformationen entlang.

Am Ende der Klippe erreiche ich den kleinen Ort Matata und gönne mir an der Lagune eine ausgedehnte Mittagspause. Die Sonne wärmt, und ich suche mir ein schattiges Plätzchen.

Vulkan am Tarawera-River

Die Strasse führt topfeben weiter, der starke Wind treibt mich schnell voran, und so erreiche ich zügig mein heutiges Etappenziel, die am Fluß Waimana gelegene Stadt Whakathane. Der schöne Campingplatz liegt direkt hinter dem Deich des Flusses und hat, wie so häufig auf meiner bisherigen Reise, einen Rasen wie ein grüner Teppich. Der Ort gefällt mir, er liegt geduckt am Fusse eines steilen Höhenzuges und bietet einkaufstechnisch alles was das Radlerherz begehrt. Kurz nach Sonnenuntergang ist der Ort allerdings wie ausgestorben. So verschwinde ich bald in meinem Schlafsack.

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