Neuseeland und Australien

Radeln am anderen Ende der Welt, oder was sonst alles in die Hose gehtů

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Samstag 28.02.: Te Araroa - Tokomaru Bay

Samstag 28.02.: Te Araroa - Tokomaru Bay

In der Nacht hat es bereits diverse Male leicht geregnet. Am Morgen hängt der Himmel voller dicker grauer Wolken. Ich sehe zu, dass ich schnell aufs Rad komme, um dem drohenden Unwetter so weit es geht davon zu radeln.

Bei strammem Seitenwind verlasse ich die Bucht und muss bis Tikitiki zwei steile Bergetappen bewältigen. Kurioserweise führt die Strasse direkt auf steilstem Wege über die höchsten Kuppen. An sich wäre das eine schöne aussichtsreiche Strecke, aber heute ist es alles andere als gemütlich hier. Strammer Wind und immer wieder Regenschauern machen mir zu schaffen.

Ab Tikitiki ist das Höhenprofil der Strasse wieder etwas moderater, Regen und Wind lassen etwas nach. Bei Ruatoria mache ich eine kurze Pause im Regen und drücke mir ein paar Kekse zwischen die Zähne. Mittlerweile bin ich vom Regen völlig durchnässt und muss zusehen, dass ich in Bewegung bleibe, um nicht auszukühlen.

Wüste Wellen nach dem Sturm

Kurz vor Te Puia Springs treffe ich im Regen zwei Radler aus Hamburg, die mit gemischten Gefühlen dem nahenden Zyklon entgegenradeln. Ich erreiche bald nach einer flotten Abfahrt Tokomaru Bay. Hier gibt's ein Camp mit Laden und einer Kneipe - nicht der schlechteste Platz, um ein paar Tage Regen abzuwarten. Bei dem Wetter steht mir allerdings nicht der Sinn nach zelten, und so miete ich mir eine Hütte mit festem Dach. Diese Investition wird sich noch lohnen! Die heiße Dusche, trockene Klamotten und ein guter Tee entschädigen für die Regentour.

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