Neuseeland und Australien

Radeln am anderen Ende der Welt, oder was sonst alles in die Hose gehtů

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Freitag, 19.03. Jindabyne - Cooma:

Freitag, 19.03. Jindabyne - Cooma:

Die Ruhe der Nacht hat mir gut getan. Ich bin früh auf den Beinen und heute der erste Kunde des Supermarktes. Ausgehungert kaufe ich den halben Laden leer und gönne mir ein ausgiebiges Frühstück am Ufer des Sees. Gestärkt gehe auf die Piste.

Zunächst verläuft die Strecke in welligem Gelände hinauf zu Barney's Ridge auf 1050 m Höhe. Danach ändert sich die Szenerie. Es geht lange leicht abwärts bis Berridale, wo ich kurz Pause mache. Hinter Berridale prägen offene Weiden und Äcker das Landschaftsbild. Die weite Landschaft ist hier übersät mit tausenden von Felsblöcken, die surreal wirken. Auf der Strasse herrscht deutlich mehr Verkehr als in den vergangenen Tagen.

Hier erst begegne ich dem ersten Radler auf meiner Australientour. Henry aus Wollongong fährt in umgekehrter Richtung "meine" Strecke. Wir erzählen lange am Straßenrand von Streckenverlauf, Besonderheiten und sonstigem Radlerlatein. Dann geht's für mich weiter der Küste entgegen.

Bizarre Felsszene bei Berridale

Die Landschaft vor Cooma wird zunehmend eintöniger. Offenes weites Weideland prägt die Landschaft. Hier ist es ziemlich heiss, was ich sehr geniesse. Ich bin früh dran heute, so habe ich reichlich Zeit, um im Camp meine Wäsche zu waschen und um mein Rad zu pflegen. Kette ölen und Räder nachzentrieren stehen auf dem Programm. Im örtlichen Woolworths gibt's alles zu futtern, was das Radlerherz begehrt. Am Abend ist von der Hitze des Tages nicht mehr viel zu spüren.

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