Neuseeland und Australien

Radeln am anderen Ende der Welt, oder was sonst alles in die Hose gehtů

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Sonntag 07.03.: Auckland - Sydney

Böse-Geister-Schreck der Maori

Heute ist Abflugtag. Brian von der Skywaylodge überlässt mir einen stabilen Pappkarton für's Rad, den frühere Traveller hier zurückgelassen haben. Der sieht deutlich besser aus als meine mittlerweile ziemlich ramponierte Pappkiste. Das Rad ist schnell zerlegt und verpackt.

In der Nähe der Lodge liegt Mt. Mangere, einer der vielen erloschenen Vulkane Aucklands. Ich habe noch genug Zeit, um einen Spaziergang mit Desmond dorthin zu unternehmen. Hier siedelten, lange bevor die Weissen kamen, Maoris. Einige Skulpturen und Infotafeln erinnern an die früheren Bewohner des Vulkans. Vom Gipfel des Vulkans überblickt man den Manukau Harbour, an dessen Rand der internationale Flughafen liegt. In der Ferne liegen jenseits des Hafens die Berge des Auckland Centennial Memorial Parks.

Nachmittags verabschiede ich mich von Desmond und lasse mich von Brian zum Flughafen bringen. Er berichtet während der kurzen Fahrt von seinen neuen Plänen, die Infrastruktur seiner Lodge noch weiter für Radler zu verbessern. Das nächste Projekt ist die Einrichtung einer überdachten Werkstatt, in der an- und abreisende Fahrradschrauber in Ruhe ihre wertvollen Vehikel zerlegen bzw. zusammenbauen können. Aufgrund der Nähe zum Flughafen und der guten Rahmenbedingungen für Radler ist die Skywaylodge sicher eine der empfehlenswertesten Adressen für's radelnde Volk.

Das Einchecken am Flughafen klappt gut, allerdings sahnt Qantas Airlines ordentlich ab für┤s Übergepäck, 208 $ werden fällig für die Kilos, die über den 25 erlaubten liegen, kein Erbarmen! Der Flug verläuft prima, die Zeit geht schnell um, denn im Bordkino läuft der äußerst lustige und kurzweilige Film "school of rock".

Am Abend erreiche ich den Kingsford Smith Airport in Sydney. Alles ist nass und dampft, es hat offenbar vor meiner Landung noch heftig geregnet. Aber es ist auch schön warm dabei, ich schwitze endlich! Draussen wartet schon Natasha, um mich abzuholen. Es ist schön wieder hier zu sein, alles ist vertraut. Irgendwie fühle ich mich bei Jake und Natasha mit ihren beiden kleinen Mädels wie zu Hause.

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