Neuseeland und Australien

Radeln am anderen Ende der Welt, oder was sonst alles in die Hose gehtů

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Montag, 22.03. Bermagui - Batemans Bay:

Montag, 22.03. Bermagui - Batemans Bay:

In der Nacht regnet es heftig, und ich bin froh, ein festes Dach über dem Kopf zu haben. Ich verabschiede mich von meinen Freunden und mache mich auf den Weg nordwärts Richtung Sydney. Mangels Alternativen muss ich heute ein langes Stück auf dem Princess Highway radeln. Zum Glück hält sich der Verkehr hier im Süden noch in zumutbaren Grenzen. Die Strasse ist meistens breit genug, so dass ich auf dem Standstreifen radeln kann.

Die Topographie ist zwar durchaus bewegt, aber heftige Steilstrecken gibt es kaum noch hier. Ich fahre lange Zeit durch ausgedehnten Busch. In Moruya verlasse ich den Highway, um der Küste nach Batemans Bay zu folgen. Das ist zwar ein kleiner Umweg, der lohnt sich aber, da die Strasse weniger stark befahren ist.

Ich folge dem Deua River bis kurz vor dessen Mündung in den Pazifik, weiter geht's durch Busch bis Toma. Ab Toma wird die Topographie zum Abschluss des Tages noch einmal anspruchsvoll. Es folgt Bucht an Bucht, die jeweils durch hohe Felsnasen voneinander getrennt sind. Das heisst, es geht von nun an nur noch steil rauf und runter. Das zermürbt!

Das Bellbird Cottage von Ed und Laurel in Bermagui

In Batemans Bay kaufe ich Futter und checke auf Easts Campingplatz am Nordufer des Flusses ein. Der Platz ist gut, aber ich werde mit 26 $ für die Nacht zur Kasse gebeten, das ist Rekord! "Sorry, no unpowered sites!" heisst es, und ich muss den teuren Stromanschluss mitbezahlen.

Solche Abzocke ist glücklicherweise in Australien die Ausnahme. Da ich müde bin und keine Lust mehr haben weiter zu fahren, beisse ich in den sauren Apfel und zahle. Wer so etwas umgehen will, sollte die Campingkette von Easts meiden.

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